Pinter in het Hek
Am 13. und 14. April 2007
Die Stiftung Theaterwerkplaats Het Hek lädt Theatermacher, Schauspieler und Theatergruppen ein, um ein Stück von Herold Pinter auf dem Theaterbauernhof Het Hek van de Dam in Ekehaar (NL) zu spielen.
Das kann ein kurzer Text sein, ein Fragment aus einem längeren Stück, zehn Minuten oder eine dreiviertel Stunde, minimales Bühnenbild, keine komplizierte Lichttechnik.
Die freie Enzyklopädie Wikipedia (Deutsche Version)schreibt folgendes zu Harold Pinter:
Pinter wurde als Sohn von Jack Haim Pinter, eines sephardischen Schneiders, und von Frances Moskowitz, aschkenasisch, in Hackney, London geboren. Sein Familienname geht auf den portugiesischen Namen Pinto zurück, seine Vorfahren mußten vor der Inquisition aus Portugal fliehen. Er wuchs in der proletarisch geprägten Londoner East End auf. Er studierte kurz an der Royal Academy of Dramatic Art (RADA). Als junger Mann veröffentlichte er Poesie und schauspielte am Theater. Sein erstes Theaterstück, The Room - Das Zimmer, schrieb er 1957. Im gleichen Jahr begann er mit der Arbeit an The Birthday Party - Die Geburtstagsfeier, das jedoch kein Erfolg wurde, obwohl es von der Sunday Times gelobt wurde. Seinen Durchbruch schaffte er mit dem Stück The Caretaker - Der Hausmeister, das 1960 uraufgeführt wurde. Umstritten ist, ob die Undeutlichkeit und Undurchschaubarkeit der Welt in Pinters Theatertexten schon Grund genug ist, die Werke dieses Autors dem sogenannten absurden Theater zuzurechnen. Zumindest ließe sich einwenden, dass absurd nicht die Stücke sind, sondern die Umstände, in denen die Figuren leben. Gerade die berühmten früheren Arbeiten Pinters sind gesättigt mit Realität, geben Einblick in ärmliche, geradezu rudimentäre Existenzverhältnisse. Oft wissen die Pinter-Menschen selbst nicht, was für Motiven sie folgen wollen. Die letzten Sätze des alten Davies, der sich im "Hausmeister" in die Geborgenheit des fremden Zimmers gedrängt hat, verraten, wie wenig Selbstgewissheit auch dem Sieger im Zweikampf geblieben ist: "Was soll ich machen? Wo soll ich hin?"
Die Rahmenbedingungen für das Pinter-Wochenende sind:
Maximale Spielzeit pro Gruppe ist 45 Minuten
An einem Abend (oder Mittag) treten drei oder vier andere Gruppen zusammen mit euch auf. Das Bühnenbild muss innerhalb von fünf Minuten aufgebaut, bzw. abgebaut werden können.
Das Festival wird nicht finanziell unterstützt, deshalb stehen nur wenig Mittel zur Verfügung.
Wir bezahlen die Autorenrechte.
Es sind Licht und Ton vorhanden. Ein Techniker wird anwesend sein.
Die Anmeldung kostet 20 Euro pro Gruppe.
Wir prüfen noch, ob wir Unterstützung bieten können, für die Regie und/oder in Form eines Workshop und/oder eines Übungsabends im Het Hek.
Quelle: Newsletter und Website des Theaterbauernhofs Het Hek van de Dam (freie Übersetzung des niederländischen Originaltextes, der sich an niederländische Theatermacher, Schauspieler und Theatergruppen richtet)
Lesen Sie hier auf der Seite mehr über den Theaterbauernhof Het Hek van de Dam. Link zum Profil der Theaterboerderij Het Hek van de Dam.
